Saxophonistin – Ute Preuß

27.06.2017

 

 

 

Ute Preuß ist einer der Menschen, der den Mut hatte “Ihr Ding” zu machen – und zwar dann, als sie es wollte. Seit 4 1/2 Jahren spielt sie Alt-Saxophon im Musikverein Rehau. 

 

Im Verein ist Sie mittlerweile auch 1. Schriftführerin. Sie dokumentiert die Auftritte des Vereins und ist – zusammen mit ihrem Mann – innerhalb dieser sehr kurzen Zeit zu einer wichtigen Stütze des Vereins geworden.

 

 

Wie bist Du darauf gekommen jetzt auf einmal – nicht schon seit der Kindheit – Saxophon zu spielen?

 

Das Saxophon war schon immer das Instrument, das mich begeisterte aber ich hatte nie die Möglichkeit es zu lernen und leider auch keinen Anstoß von außen bekommen. Mit 40 habe ich da einfach mal ein bisschen mehr darüber nachgedacht, wie ich das doch noch schaffen könnte.

 

Und bist Du dann einfach losgezogen und hast ein Saxophon gekauft?

 

Nein, da ging ein Prozeß von etwa einem Jahr voraus, mit umfangreicher Recherche im Internet. Z. B. was es für Saxophone gibt, also Sopran, Alt, Tenor usw. und was man dann auch selbst machen möchte. Was für Anfänger auch geeignet ist und natürlich wo man das in der Umgebung lernen kann.

 

Ich habe bei verschiedenen Musikschulen geschaut, Preise verglichen usw. Und dann hat mein Patenkind Tabea gesagt: Probier‘s doch mal beim Musikverein – und das war’s dann.

 

War Tabea im Musikverein?

 

Ja, Sie spielt schon viele Jahre dort. Aber ich wußte nicht, dass man das dort auch lernen kann.

 

Hattest Du Angst dort hinzugehen?

 

Beim ersten Mal ja, das war an einem Freitagabend zur Orchesterprobe. Tabea hatte mir gesagt ich solle mal vorbeischauen und fragen. Obwohl ich dort – außer Tabea – niemand kannte habe ich mir ein Herz gefasst, bin hin und habe Norbert Hofmann gefragt, ob ich  Unterricht nehmen und ein Leihinstrument haben könnte.

 

Der sagte dann: „Schau mer Mal“. Aber er hat mich dann gleich zu Volker Senft, den Klarinetten- und Saxophonlehrer im Musikverein, vermittelt. Mit dem Leihinstrument war es da schon schwieriger. Es war kein passendes da. Also wieder Recherche im Internet und dort letztlich auch gekauft.

 

Und das Instrument spielst Du immer noch?

 

Nein, ich habe kürzlich ein zweites gekauft. Halt kein Anfängerinstrument mehr. Das hat jetzt schon einen schöneren Klang. Man hört den Unterschied zum ersten deutlich.

 

Dein Mann macht zu den verschiedensten Anlässen und bei allen Konzerten Videoaufnahmen. Und er hat hier auch Freunde und Bekannte gefunden. Hilft zu vielen Gelegenheiten. Wie war das denn am Anfang bei ihm?

 

Na ja, viele dachten, die spinnt doch. Mit 40 ein Instrument lernen, das klappt nie. Das hält die gar nicht durch. Aber mein Mann hat das von Anfang an akzeptiert und unterstützt mich.

 

Was würdest Du jemanden sagen, der auch schon ein bisschen älter und auch ängstlich ist dort zum ersten Mal hinzugehen?

 

Also im Musikverein ist jeder willkommen und ich schätze diese Gemeinschaft, dieses eingebunden sein ins Stadtleben. Es macht einfach viel Spaß. Die Konzerte und die Vorbereitungen darauf z. B. Probenwochenenden bei denen auch Angehörige, die Familie, mit dabei sein können.


 

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